Im Rebhuhn im Servitenviertel haben wir Sonntagabend gemeinsam die neunte Festivalausgabe ausklingen lassen. “Wir” - das sind jene VIS-Teammitglieder, die nach dem letzten Programm gegen 18 Uhr nicht sofort todmüde umgekippt sind (bzw. wieder aufgestanden sind und sich ins Restaurant geschleppt haben), sowie jene Filmemacher, die ihre Abreise bis Montag hinausgezögert haben. Mit uns köstlich gespeist haben etwa Eduardo Williams und Igor Drljaca - beide schon seit Beginn des Festivals in Wien - sowie Sylvain Cappelletti, Mauricio Arango, Nathan Williams, Jeffrey Frígula und Artist in Residence Robert Seidel.
Thank you to all the filmmakers who spent the Sunday evening with us, creating the perfect ending for a wonderful festival edition. We will miss you dearly and hope to welcome you again one day!
Eine Hälfte des Presse-Teams, Friederike Rotermund, gab Igor Drljaca den einen oder anderen Souvenir-Tipp (“Kernöl, Kernöl, Kernöl!”), VIS Artistic Director Daniel Ebner erzählte Sylvain Cappelletti von jenen Aspekten des Vorabends, den dieser vergessen hatte - und ein erschöpfter Festivalproduktionsleiter Benjamin Gruber startete die lang ersehnte “Wir habens geschafft und wir waren super”-Umarmungsrunde unter den Team-Mitgliedern.
Nach Schnitzel, Zanderfilet oder Krautroulade (wir haben schon fast vergessen wie richtiges Essen schmeckt, wie man sich dabei hinsetzt und danach tatsächlich verdaut) gab’s Schnaps - und zum Schnaps gehört natürlich eine Ansprache, in diesem Fall von einem glücklichen und gerührten Daniel Ebner. Ein wunderschönes Festival ging damit mit einem wunderschönen Abend zu Ende, der das Post-Festival-Loch noch ein wenig hinausgezögert hat und uns gezeigt hat, wie viel Glück wir mit unseren charmanten, filmschaffenden Gästen hatten.
Am Ende wurden E-Mail-Adressen und Visitenkarten ausgetauscht, ehe der harte Kern von Pub zu Bar zu Würstelstand weiterzog - als hätten die vier langen Festivaltage und Partynächte davor nicht gereicht. Aber VIS 2012 gibt’s eben nur einmal - und das kostet man bis zur letzten Minute aus. Die zehnte Ausgabe und damit das Jubiläum kommt bestimmt - bis dahin schlafen wir uns mal aus!




