Kurz vor dem Festivalstart 2012 darf auch ein Blick ins Jahr 2011 erlaubt sein. Auf der Website des Filmmagazins ray zeigen wir nämlich derzeit pro Woche ein Highlight aus den vergangenen Festivaljahren. Diese Woche ist das David O’Reillys erfrischender Animationsfilm “The External World”, der bei VIS im Vorjahr mit dem ASIFA Austria Award prämiert wurde.
O’Reilly, der 2009 mit “Please say something” Aufmerksamkeit im Genre errang, bleibt dabei seinem Look treu und gibt als Inhalt von “The External World” an: „A boy learns to play the piano.“ Humor und ein Sich-nicht-zu-ernst-nehmen spielen bei O’Reilly eine große Rolle, seine Filme sind Experimente, sowohl auf der formalen als auch auf der narrativen Ebene. Viele Anleihen aus Genrefilmen, Cartoons und Animationsserien wie den Happy Tree Friends oder South Park sind immer wieder zu erkennen und überlappen sich, werden noch mehr ins Absurde gezogen und kompiliert.
Dass O’Reilly damit ein Erfolgsrezept gelingt, zeigt auch der aktuelle Rückblick des Kurzfilmmagazins shortfilm.de auf die Kurzfilmpreisträger des Jahres 2011. Dafür hat das Magazin Jury-Entscheidungen von etwa 250 Festivals - darunter auch VIS - ausgewertet und den am meisten prämierten Kurzfilm ermittelt. Und das war 2011 wie bereits in den Jahren zuvor ein Animationsfilm - und zwar “The External World” von David O’Reilly. Die deutsche Produktion des jungen irischen Filmemachers hat mit großem Abstand die meisten Auszeichnungen erhalten (21!) und war bereits im Jahr 2010 unter den Top Ten. Den ganzen (sehr interessanten Artikel) findet ihr hier.
